Alpina-Finanz und der Versuch der Abzocke mit Kreditvermittlung
Die Nachrichten überschlagen sich. Der afghanische Oppositionsführer Dr. Abdullah Abdullah tritt nicht mehr zur Stichwahl um das Amt des Präsidenten an. Was ist passiert und was hat das mit Barack Obama zu tun? Zunächst einmal darf nicht vergessen werden, dass es die Amerikaner unter George W. Bush waren, die Hamid Karzai ins afghanische Präsidentenamt hievten. Der fällt nun in Ungnade und die Amis haben nichts besseres zu tun, als zuzusehen, wie Kasais Leute die Ergebnisse des ersten Wahlganges fälschten, um aus einer Niederlage Karsais einen Sieg zu machen. Da haben sie Fälscher aber schlecht gearbeitet, denn zur absoluten Mehrheit hat es trotzdem nicht gereicht. Einem zweiten Wahlgang als Stichwahl gegen den "bestplatzierten" Herausforderer hat Karsai lange wiedersprochen. Dass es letztlich doch dazu kommen sollte, ist ein Verdienst des Einflusses der Europäischen Union. Nun, kurz vor der Stichwahl ist es aus. Da die Verantwortlichen des Wahlbetruges in der Wahlkommission nicht abgesetzt wurden, verzichtet Abdullah auf den wohl ebenfalls zur Fälschung anstehenden zweiten Wahlgang. Klar, warum auch nicht? Die Amis unter Obama haben zwischenzeitlich versucht, Abdullah zumindest auf den Premiersposten zu hieven, den es zwar nicht gibt, aber der Obama-Administration wohl als Trostpreis geeignet scheint. Der Ami schreit schon von Natur aus nach der Demokratie. Was nicht heißen muss, dass sie auch tatsächlich gewollt ist. Bevor mit Abdullah ein Mann Präsident wird, der den Amis wohl nicht wie Karsai die Füße küsst, wird eben weggeschaut, wenn die Demokratie in Afghanistan mal wieder mit Fußen getreten wird.
Zeitgleich häufen sich die Meldungen, dass Obama derzeit mit seinen Beratern über die Aufstockung der Truppen am Hindukusch spricht. Kleiner Schwenk in die Vergangenheit gefällig? Da meldeten nämlich die Medien noch, dass Obama vor der US-Präsidentschaftswahl einen Truppenabzug versprochen hatte. Sollte der mächtigste Staatsmann der Welt die Lage fehlinterpretiert haben? Mitnichten. Ich bezweifle stark, dass die CIA und was sonst noch alles unter dem Deckmantel der USA Einfluss hat und nimmt, nicht genauestens über die politische Lage in Afghanistan unterrichtet waren. Aber lieber ein linker Karsai als ein unsicherer Abdullah.
Da passt auch perfekt ins Bild, was man den neuesten Meldungen vernehmen kann. So vermeldet Euronews heute, dass die USA wieder einmal dem Druck der jüdischen Lobby im eigenen Land nachgegeben hat. Manchmal stellt sich die Frage, welches Land wohl wahrscheinlicher das heilige Land der Juden ist. Israel oder doch die USA? Wo zuvor die USA die Meinung der übrigen Welt teilten, Israel müsse den weiteren Bau von neuen Siedlungen in den besetzten Gebieten stoppen, wird sie von der US-jüdischen Lobby jetzt direkt in den Allerwertesten von Benjamin Nethanjahu geschoben. Plötzlich wird von den USA das genaue Gegenteil gefordert. Nämlich die Rückkehr der Palästinenser an den Verhandlungstisch, während Israel ihnen immer mehr Land raubt. Fragt sich, wann sich die Amerikaner in Gang setzen und den Gaza-Streifen für ihre Lobbyisten zurückerobern. Möglich, dass das nur noch eine Frage der Zeit ist.
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